13.08.2017

Fotos: Sarah Davachi / Marko Martini, 12.08.2017 im Wakker am Wallufer Platz












(pictures/color: Michael Heindrich
pictures/black/white: Johannes Schebler)
















12.08.2017

Spurensicherung: testcard 25, endlich da!



Es hat ein Weilchen gedauert, zugegeben. Aber nu' isse da! Die Jubiläums-Ausgabe der testcard - #25!

Aus gegebenem Anlass mit Standortbestimmung als Thema: Kritik. Basta. Das Inhaltsverzeichnis zur Ausgabe kann hier eingesehen werden. Lohnt sich, zweifelsfrei.

Wir empfehlen, hier die richtige Konsumentscheidung zu treffen, und die Ausgabe portofrei direkt beim Ventil-Verlag zu bestellen und nutzen die Gelegenheit, zur erfolgreichen Crowd-Funding-Kampagne zu gratulieren! (Die ist auch noch ein paar Tage aktiv, also lasst ruhig noch was springen!)

So, wär' das auch erledigt. Weiter geht's!

08.08.2017

Gigs: Übersicht für September / Oktober



Am Samstag wird mit Sarah Davachi und Marko Martini im Wakker am Wallufer Platz zu Wiesbaden die Herbst-Saison eröffnet. Dort kann dann auch der Flyer (oben abgebildet) abgegriffen werden! Für alle, die überall dabei sein wollen, sich aber nix merken können!

Kommt rum, gerne auch zwei oder drei oder vier Mal!

Bis Samstag!

Peace,
Phantom Limbo

06.08.2017

Gig: Joe Baiza / Felix Gebhard am 21.09.2017 im Wakker am Wallufer Platz



Joe Baiza ist Kennern seit Langem ein Begriff: Als Gitarrist in der Band Saccharine Trust war er in den frühen 80er-Jahren Teil der Punk-Szene um das legendäre Label SST von Greg Ginn (Black Flag). Seinen Konventionen sprengenden Ansatz führte Baiza später bei Universal Congress Of weiter, die Ornette Colemans Idee der Harmolodics mit der Energie von Punk verbanden. Heute ist er mit den wieder formierten Saccharine Trust aktiv. Im Herbst ist er mit Solo-Improvisationen in Deutschland unterwegs.



„Ich mochte Jazz schon bevor ich Punkrock entdeckte“, erzählte Baiza vor einigen Jahren in einem Interview mit der taz. „Es klang verrückt und hatte viel Energie. Ich hatte die Bücher von Jack Kerouac gelesen und mich gefragt, was dieser Bebop ist, wer diese Typen waren, über die ich in Büchern wie The Subterraneans gelesen hatte. So entdeckte ich Bebop. Aber diese Energie gab es im Jazz nicht mehr. Er war eher konservativ geworden. Diese Energie fand ich in der Punkszene, also warf ich mich hinein, um diese aufregende Erfahrung zu machen.“

Gitarre spielte Joe Baiza damals zunächst noch nicht.

„Ich wollte eigentlich kein Musiker, sondern Künstler werden. Aber schließlich traf ich Jack Brewer (mit dem Baiza später Saccharine Trust gründete), der mich bat, ihm bei einer Band auszuhelfen. Ich sagte, okay, aber nur als kleines Experiment. Ich sagte mir immer, ich würde das nicht lange machen. Ich konnte keine Noten, keine Akkorde, sondern machte nur Geräusche. Ich fing von einem künstlerischen Standpunkt aus an, Gitarre zu spielen. Ich wollte die Musik zerstören. Schließlich spielte ich immer weiter.“

Seit Joe Baiza mit 27 Jahren das erste Mal eine Gitarre spielte, ist eine Menge Zeit vergangen und der Mann ein Virtuose ganz eigener Art: „Ich bin wie ein Kind, das Farbe auf das Papier schmiert und sich später überlegt, wo es eine Linie, ein Gesicht malen könnte. Das ist ein vitales Element von Musik. Wenn etwas zu ausgedacht oder zu kontrolliert klingt, dann tendiert es dazu, mich zu langweilen.“


Felix Gebhard kommt aus Berlin, spielt Gitarre und auch Keyboard, wenn er die Neubauten auf Konzertreisen begleitet. - Nicht die schlechteste Referenz, sagen wir!



Wir sind gespannt!


Joe Baiza
Frank Gebhard
21.09.2017
Wakker am Wallufer Platz
19:00 Uhr (Einlass)
20:30 Uhr (Beginn)