02.10.2014

Gig / Ausstellung: Vor und hinter dem Spiegel Deiner Augen - Die postmoderne Psychedelik von Johannes Schebler


Portrait des Künstlers als junger Lurch.

Er pinselt und pinselt und pinselt - unser feinsinniger Mann fürs Verschwurbelte, Phantom Limbo Haus-Künstler und Lebemann Johannes „Monaco“ Schebler! Da wird es Zeit für eine Ausstellung und zur Vernissage mit Konzert! Standesgemäß.



Vor und hinter dem Spiegel Deiner Augen. 
Die postmoderne Psychedelik von Johannes Schebler
Vernissage mit Konzert von Hellvete und Least Carpet


In der Tradition des Symbolismus und des Surrealismus bis hin zum Neo-Expressionismus der „Neuen Wilden“ (Helmut Middendorf, Albert Oehlen...) malt der Wiesbadener Künstler Johannes Schebler Bilder, die sich als die Realität des Sichtbaren übersteigende Kommentare zum postmodernen Leben betrachten lassen. Figuren in ständiger Bewegung bis hin zur Auflösung, fließende Übergänge und verschwimmende Konturen kennzeichnen seine Bilder: Permanente Veränderung und endlose Metamorphosen – oft in allen Farben schillernd und grell, immer wieder aber auch dunkel und abgründig in Szene gesetzt.

Diese ans Unbewusste menschlicher Existenz heranreichende Ästhetik teilen Johannes Scheblers Bilder mit musikalischen Strömungen der Gegenwart, daher wird zur Eröffnung der Ausstellung am 08.11.2014 ein Konzert mit komplementären Klängen zu den Bildern von Johannes Schebler stattfinden.

Aus Belgien wird Glen Steenkiste zu Gast sein, der unter dem Namen Hellvete minimale Drone-Musik im geistiger Nachbarschaft zu La Monte Young, Pauline Oliveros oder Yoshi Wada spielt. Deep Listening mit Harmonium und Shruti-Box.


Den Abend eröffnen wird Marko Martini alias Least Carpet, der eine indische Shahi Baaja, spielt, das ideale Instrument zum Auftakt eines synästhetischen Abends.


Also vormerken! Augen- und Ohrenschmaus!





01.10.2014

Gig: Lee Noble (US/Bathetic Records / tba. am 10.11.2014 in der Walpodenakademie Mainz




„Gorgeous, unassuming experimental pop music“ (Boomkat)


Ruiner is a well crafted, multi-faceted album with great, murky depths and soaring peaks: a landscape Noble has created all on his own.“ (Decoder)

Noble isn’t just walking in fields of ambient air and drone dirges, he’s bending and manipulating sounds and textures to craft his art. It straddles between a world of ethereal experimental music and fleshed out indie-rock. Weighing heavier on the former, it finds itself a Grouper-meets-Radiohead in a basement type affair. He has created a sound that feels familiar, comfortable, and lived-in – but it’s entirely his own sound. You immediately know when you’re listening to Lee Noble.“ (Label Info)

Soviel zu den wohlverdienten Vorschuss-Lorbeeren und wir freuen uns sehr, Lee Noble begrüßen zu können! Support wird noch ausgetüftelt. Immer mal wieder hier gucken, irgendwann steht dann da was! Aber so oder so gilt:


29.09.2014

Gig: DSR Lines / Ōgon Batto



Zwei hochkarätige Synthesizer-Projekte aus Belgien geben sich die Ehre, die internationale Szene scharrt nervös mit den Füßen, wir zitieren:

„.. liquifying modular synth stunners layed down like an audible acupuncture session. Delicate and precise penetrations giving way to a rush of foamy euphoria like an analog synth microcosmos, enveloping into delicate sequenced melodies and vast synthesizer vistas.“ (Weedtemple)



„...the alter ego of soundshamanist Bent Von Bent, co-runner of the Hare Akedod label and group. The sounds gathered on his latest magnetic shiner root deeply in the subconscious with it's nightmarish fever blues and goldplated shimmering rays of electronic fuzzwash." (Quelle verschlampt, es stimmt trotzdem.)



Wir freuen uns auf einen entspannten Herbstabend!

28.09.2014

Gig: Dolphins Into The Future / Monopoly Child Star Searchers, 19.10.2014 im Office Du Cave in Frankfurt


Unverhofft kommt oft, kurzfristig geht's zum Lachen in den Keller...


Die beiden Herren hinter den Projekten sind hinlänglich bekannt, wem die Namen nix sagen, der kann weiterschlafen bzw. - okay, noch einmal - zum Mitschreiben:


MONOPOLY CHILD STAR SEARCHERS is The Skaters’ and Pacific City Sound Vision’s Spencer Clark. His ornate, hallucinatory environments are enacted through a Xerox mirage of celestial horse gallop, mizmar-like horn melisma and avian vocal Interpretation. His live performances have been likened to a mix of temple inauguration and 50's Ethnic Folkways bootleg, and his myriad of recorded artifacts surf from devotional pyramid drone and celestial bamboo ritual to the tropical romance audio novel of his most recent vision, ‘Make Mine, Macaw’.
Courtesy of the Ancient Skywatchers of California and Shamans for Levitated Coconuts, amongst other distant bureaus, Clark’s cosmic accretion of tapes, CDs and LPs have appeared on labels like Old English Spelling Bee, Heavy Tapes, Eclipse and New Age, and he has collaborated and performed with artists such as Tomutonttu, Sonic Youth, Deerhoof, Nurse With Wound, Charalambides, Melvins and Wooden Wand.



DOLPHINS INTO THE FUTURE is the Antwerp-based, Cetacean Nation Communications and Taped Sounds ambassador, Lieven Martens. Forming his music through a process of ‘automatic writing instigated by dialogues with the cetacean world’, Martens’ warbly and effervescent sonic ecosystems abound with the attuned aquatic energies and tranquility of liquindi percussion, echolocative synth gurgle, Polynesian cantata and tape-collage swirl.
Martens has released music on Kraak, Not Not Fun, Release the Bats, and his own evolving imprints, which have also played host to an array of artists such as, Oneohtrix Point Never, Orphan Fairytale, Kraus, J.D. Emmanuel, Emeralds’ Steve Hauschildt and James Ferraro. Dolphins’ radiant musical glare and calming ascension emerges from an innerspace of reflective elation and Higher Intelligence.





Fotos: A Psychedelic Extravaganza Festival II (Heindrich)


Sisto Rossi



Günter Schlienz






Bird People









Datashock
(feat. Günnter Schlienz & Ulrich Rois)













all pictures: Michael Heindrich - THANKS!

27.09.2014

Fotos: A Psychedelic Extravaganza Festival II (Johannes)


Sisto Rossi








Günter Schlienz






Bird People






Datashock 
(feat. Günter Schlienz und Ulrich Rois)









all pictures: Johannes Schebler


25.09.2014

Gig: A Psychedelic Extravaganza Festival II, am 26.09.2014 in der Oetinger Villa, Darmstadt




„Instrumental music that’s largely improvised has the tendency to become clutttered, but Datashock express profundity within a clean, spacious sound. Every element is easily legible, but there’s still a dense atmosphere throughout, borne of keen communication and palpable dedication to a common cause.“ (Marc Masters, Pitchfork)


Datashock im elften Jahr ihres Bestehens und am vorletzten Abend ihrer September-Tour. Reif für die Insel und die Rock n Roll Hall of Fame. Sie werden sich für Darmstadt warm gespielt haben und Ihr solltet der Hydra in Höchstform nicht unvorbereitet entgegen treten. „Keine Oase in Sicht“, keine halben Sachen – es gibt was auf die Ohren! Der Countdown läuft,...



„Like Nurse With Wound doing a Tibetan prayer ceremony.“ (Ned Netherwood, Wasistdas?)


Bird People ist Ulrich Rois, der gefiederte Kojote aus Wien. Eine Ein-Mann-Free-Folk-Karawane. Vielgereist, von Nord nach Süd, von Ost nach West. Den Bart im Wind und die Ohren gespitzt fängt er flüchtige Melodien ein und bringt sie mit Hilfe ungezählter musikalischer Instrumente auf die Bühne. Welche er in Darmstadt auspackt? Woher sollen wir und Uli das wissen? Kommt drauf an, welche Lieder der Wind ihm auf dem Weg nach Darmstadt singt!


„Schlienz might be the best ambient musician alive today.“ (Diego Aguilar, Decoder Magazine)


Ja, ja, kann man so stehen lassen! Und um Jason Williamson (Sleaford Mods) mal völlig out of context zu zitieren: „Brian Eno, what the fuck does he know?“ Tja, aber was muss denn noch passieren, bis alle gerafft haben, dass mit Günter Schlienz in Stuttgart eines der am besten gehüteten musikalischen Geheimnisse wenigstens unseres Sonnensystems sitzt? Wenn Günter die analogen Maschinen aufwärmt, dann folgt kurz darauf elektronische Musik vom Feinsten! Ein Klangwunder.


„This dude is a bit mysterious. Sisto Rossi, from Germany, put out a lot of underground stuff maybe? Now he’s moved to the US and this might be his last tape? I don’t know.“ (Justin, Anti-Gravity-Bunny)


He’s back. Sisto is wieder da. Gut so. Sagen wir. Er ist sich nicht sicher. Sicher aber ist, dass er den Abend mit Tape-Noise-Collagen bereichern wird. Klingt einfach. Ist es aber nicht. Der Mann mit den vielen Namen (Houses in Texas, Earth Chaos, Padme, Ciao!Bird....) ist zurück, um uns mit all’ seiner Erfahrung das fürchten zu lehren!


„Die zwei Somnambulen von Titanoboa sind hineingeweht, um Monster behutsam in den Schlaf zu dröhnen. Sie fauchen und ballern, zirpen, donnern und heulen. Mit wummernden Getöse-Instrumenten aus Turntables, Sampler, Theremin, Synthesizer und Gesang streicheln sie die Seelen der Lindwürmer und anderen ausgestoßenen Wesen. Ein polternd kreischender Krach zu Ehren aller dunklen Kreaturen.“


Das sagen sie (Theremin, Sampler, Effekte: Lena Willikens  // Turntables, Stimme, Effekte: Melani Wratil) selbst – und wir wollen mal lieber nicht widersprechen, sonst werden wir am Ende noch mit Haut und Haaren verschluckt, verdaut und wieder ausgeschissen.

26.09.2014
A Psychedelic Extravaganza Festival II
Oetinger Villa Darmstadt
19.30 Uhr Einlass
20.30 Uhr Beginn